chris and mike
Start Prints Zu viel Druck für eine Taste
Zu viel Druck für eine Taste PDF Drucken

ST. GALLER TAGBLATT vom 11.2.08 
Thomas Hutter

Boogie Woogie-Konzert mit Chris & Mike am Samstag im «Bären» Häggenschwil

Häggenschwil. Seit 15 Jahren begeistern die Boogie-Brüder Chris & Mike Keller ihre Zuhörer. Am Samstagabend genoss auch das Publikum im «Bären» ihr Klavierspiel.

Da stehen sie also auf der Bühne, die beiden Instrumente der Künstler Chris & Mike Keller: zwei Roland-Flügel. Die 88 Tasten gestimmt und auf ihren Einsatz wartend – wer konnte schon ahnen, dass eine von ihnen den Abend nicht heil überstehen würde.

Bis sich fast die Balken biegen
Chris & Mike, das Brüder-Duo steht für Blues und Boogie, für Energie hoch zwei, für Musik undChris & Mike Unterhaltung; «Musictainment» wie die beiden Klaviervirtuosen ihren Stil umschreiben. Chris, schlagfertig und stimmgewaltig, und Mike, der Tastenakrobat, das ergibt auf der Bühne eine Show, die mal rasant, mal sanft, aber immer dem Boogie-Woogie verpflichtet ist. Egal, ob «Achterbahn-Boogie» oder der Klassiker «Rockin' all over the World», die Zuschauer sind auch am Samstag vom Gebotenen begeistert. Es wird gewippt und geklatscht, bis sich beinahe die Holzbalken des ehrwürdigen «Bären»-Saals biegen, dessen heimeliges Ambiente die Zuschauer schätzen. «Das Programm und die Freundlichkeit hier gefällt mir sehr. Abwechslungsreiche Musik, das Essen und die Stimmung – was will man mehr», sagt eine Besucherin.

Aber nicht nur dem Publikum gefällt's, auch die Kleinkünstler freuen sich, hier aufzutreten. «Es ist die Nähe zum Publikum, welche die Künstler immer wieder gerne zu uns kommen lässt», sagt Organisator Walter Sutter und freut sich über den ausverkauften Saal.

Zugabe mit Elias Bernet
Ein Geheimnis von Chris und Mike ist wohl ihre Interaktion mit dem Publikum sowie ihre leidenschaftliche Performance. Egal, welches Alter, alle waren sichtlich begeistert von Mikes Mundharmonika-Soli oder Chris' Interpretation des Robbie-Williams-Hits «Eternity». Zu dieser Zeit hatte sich bereits eine der 88 Klaviertasten verabschiedet. Sie hatte wohl dem druckvollen Spiel von Mike nicht mehr standgehalten.

Zum Schluss bekam das Zugaben fordernde Publikum sogar drei Boogie-Spieler auf der Bühne zu erleben: Elias Bernet, das St. Galler Blues-Talent, gesellte sich zu den zwei Brüdern. Mit diesem Schlussfeuerwerk ging ein zweieinhalbstündiges Boogie-Konzert zu Ende, das dem Publikum alles geboten hatte.

 

 
Banner
Banner
Banner